Die tägliche Pille

Die tägliche Medikamenteneinnahme - kaum jemand findet sie gut. Wenn man das erste Mal eine Dauermedikation verschrieben bekommt, fühlt man sich automatisch irgendwie krank.

 

Außer es ist "die Pille", dann ist es Verhängnisverhütung. Mehr ein Zeichen von Jugend und Fruchtbarkeit. Das stört nicht so.

 

Aber Eine gegen etwas, dass man eh nicht haben möchte, löst irgendwie Widerwillen aus und führt dazu, dass man es verdrängt. Da schiebt man es auf, das Rezept einzulösen  (jetzt noch einfacher, da es ja nicht mehr in Papierform rumliegt!). Und hat man die Packung dann doch geholt, vergisst man immer wieder die Einnahme. Klingt bekannt?

 

Solange nichts wirklich weh tut oder offensichtlich nicht besser wird, sind die meisten von uns Verdrängungsspezialisten.

Auch ich als Krankenschwester hatte Probleme mich an den Gedanken zu gewöhnen und hab so lange "geschlampert" bis die Symptome nicht mehr zu ignorieren waren. Und auch nach vielen Jahren habe ich meine Tabletten immer in der Tasche, weil ich doch manchmal aus der Routine falle und erst daran denke, wenn ich schon unterwegs bin. 

 

Ich habe den Vorteil, dass ich verstehe warum ich meine Medikamente nehmen muss und um die Konsequenzen weiß, wenn ich es nicht tue.

 

Viele Patienten bekommen Medikamente verschrieben, wissen aber nicht wofür sie gut sind. Manchmal bekommen Sie auch unterschiedliche Dinge von verschiedenen Fachärzten verschrieben, habe aber das Gefühl, dass etwas nicht passt. Nur möchten Sie dafür nicht zum Hausarzt gehen. 

 

In diesem Fall wäre es auch besser den jeweiligen Facharzt zu informieren und mit ihm das Problem zu klären. Nur ist das manchmal halt auch nicht so einfach. Man muss erst mal durchkommen, dann braucht man wieder einen Termin...

 

Bevor Sie verordnete Medikamente einfach absetzen - was übrigens manchmal ein Problem für sich sein kann - lassen Sie sich beraten.

Entweder gehen Sie zum Arzt Ihres Vertrauens oder melden Sie sich bei uns. Wir erklären Ihnen gerne wofür das jeweilige Medikament ist und warum Sie es bekommen haben. Gemeinsam können wir auch feststellen, ob Sie einen Wirkstoff wirklich nicht vertragen oder Sie sich vielleicht ein bisschen Zeit zur Gewöhnung geben müssen. Manchmal bekommt man ja schon Bauchschmerzen wenn man nur den Beipackzettel gelesen hat!

 

Wir helfen Ihnen auch einen genauen, aktuellen Medikamentenplan zu erstellen, falls Sie nicht schon einen vom Hausarzt bekommen haben. Damit können alle behandelnden Ärzte genau sehen, was Sie wann einnehmen und wo es vielleicht Unverträglichkeiten oder gar Gegenwirkungen geben könnte. 

 

Und Sie tun sich leichter Ihre Medikamente vorzubereiten und - mit ein paar Tipps von uns zum Angewöhnen - klappt´s dann auch mit der Einnahme.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter www.tybs-patientenberatung.de oder 0162-1619375.